Word A Round

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Word A Round (HCM Kinzel) habe ich dieses Jahr (2013) auf der SPIEL in Essen kennen gelernt und auch, etwas verkürzt, dort gespielt.

Eine unkonventionelle aber auffallende Verpackung, so lässt sich Word A Round nach einem ersten Blick auf die Spielschachtel beschreiben.

WordARound02Dreht eine Karte um. Wer das Wort zuerst vorlesen kann, gewinnt den Punkt. Sammle die meisten Karten, um zu gewinnen! Kurz und knapp werden auf der Rückseite der kleinen Schachtel die wichtigsten Regeln für Word A Round bereits genannt.

Material und Spielregel
WordARound05In der Spielschachtel befinden sich 100 runde, etwa bierdeckelgroße Karten. Diese weisen auf der einen Seite drei Farbringe mit Buchstaben auf, die bei näherem Schauen als Wort zu erkennen sind. Auf der anderen Seite ist jeweils eine Farbringfarbe zu erkennen.

Eine Spielregel ist ebenfalls vorhanden. Auf 8 Seiten sind die üblichen Abschnitte Spielmaterial, Spielziel, Spielvorbereitung, Spielablauf und Spielende vorhanden, wenn auch mit anderen Überschriften.

Spielziel
Der Spieler, der als erstes 10 Karten vor sich liegen hat, gewinnt das Spiel. Karten bekommt, wer als Erster das Wort aus den Buchstaben des gefragten Farbrings nennt.

Spielvorbereitung
Die Vorbereitungen sind schnell getan. Die Karten mischen und als Stapel mit den Farbringen nach oben bereit legen. Die oberste Karte sollte man zunächst abdecken.

Spielablauf
Die Spieler sind gleichzeitig am Zug. In der ersten Runde muss immer das Wort im schwarzen Farbring gesucht werden. Hat ein Spieler das Wort erkannt, nennt er es und nimmt sich die Karte, die er mit der Farbseite nach oben vor sich ablegt. Die nun sichtbare Farbseite bestimmt den Ring des jetzt gefragten Wortes.

Das Spiel endet mit dem Sieg des Spielers, der als Erster 10 Karten vor sich liegen hat.

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Fazit
Das Spielmaterial ist schlicht, aber funktionell. Die einzelnen Farben lassen sich gut unterscheiden und die Buchstaben sind auch gut lesbar. Das Mischen der runden Karten bereitet ebenfalls keine Probleme.

Die Schrift im Anleitungsheft ist ausreichend groß und lässt sich gut lesen. Die Regeln selbst sind einfach und verständlich beschrieben. Die 2 Bilder und das Beispiel reichen durchaus zur Verdeutlichung der Regeln aus.

Das Spielprinzip baut darauf auf, dass man die beteiligten Farben gut unterscheiden kann. Spieler mit Farbschwächen sollten daher schauen, ob sie mit den verwendeten Farben klarkommen. Aber selbst wenn nicht können sie mitspielen, sofern die Mitspieler darauf Rücksicht nehmen. Mit den Worten Innen, Mitte und Außen lässt sich die Position des durch die Farbe bestimmten Rings schnell nennen. Damit sie vorher nicht auf die neue Karte schauen, kann man diese dann auch erst aus der Schachtel ziehen.

Bei einer Karte ist mir aufgefallen, dass mehr als ein Wort im Kreis versteckt sind (Genre, Regen). Hier gilt natürlich die übliche Regel: Der Spieler der als erstes ein Wort nennt, das auf der Karte in dem gefragten Kreis zu finden ist, bekommt die Karte.

Word A Round hat eine kleine Verpackung und benötigt recht wenig Platz zum Spielen. Daher kann man das Spiel gut mitnehmen und fast überall spielen. Mit Word A Round wird nicht nur die Konzentration, sondern auch der Wortschatz gefördert, ohne dass man es so wirklich merkt.

In meinen Testrunden mit Erwachsenen ist Word A Round immer sehr gut angekommen, auch wenn des öfteren nicht nach 10 Karten für einen Spieler Schluss war, sondern der ganze Stapel durchgespielt wurde. Eins der wenigen Spiele die ich kenne, bei denen der letztendliche Sieger völlig unwichtig wurde und es um das Spielen selbst ging.

 

Vielen Dank an Griffiths Consulting und HCM Kinzel für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Spiel: Word A Round
Autor: Joe Herbert, Dave Herbert
Verlag: HCM Kinzel, Thinkfun
Anzahl: ab 2 Spielern
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2013
Preis: ca. 11 Euro (Stand 13.11.2013)

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