River Crossing

River Crossing, 1 Spieler, ab 8 JahrenEin weiteres Spiel mit dem Thinkfun Logo auf der Spielschachtel ist River Crossing von HCM Kinzel. Bei dem mir vorliegenden Spiel handelt es sich um die Neuauflage von 2011.

Auf der Vorderseite der Schachtel ist das Spielmaterial, ein "Fluss", mehrere Baumstümpfe und -stämme sowie ein Holzfäller, der von einer Seite auf die andere möchte, abgebildet. Überquere den Fluss! ist der Slogan, der die Aufgabe zusätzlich betont.

SchachtelrückseiteIm Text auf der Rückseite wird bereits der Spielablauf beschrieben. Die Abbildung daneben gibt zudem Einblick auf das Spielmaterial. Es werden dort nicht nur die einzelnen Teile abgebildet und der Inhalt aufgelistet, sondern auch eine Aufgabe und ihr Lösungsweg gezeigt. Die "technischen Daten" (1 Spieler, ab 8 Jahren) sind allerdings nicht hier, sondern auf der Vorderseite und teilweise auf den Seiten zu finden.

Material und Spielregel
SpielmaterialGeöffnet werden muss die Spielschachtel an der Seite, da es keine der meist üblichen Spielschachteln ist. Um an das Spielmaterial selbst zu kommen, muss man dieses aus einer weiteren, wenn auch nicht komplett umschliessenden, durchsichtigem Kunststoffverpackung nehmen.

SpielmaterialDieses besteht aus einem grauen Spielrahmen mit 35 Vertiefungen, 20 braunen Baumstümpfen, 6 (jeweils 2 in gleicher Länge) helleren Baumstämmen und einem blauen Holzfäller aus Kunstoff.

Eine größere Pappschachtel enthält die 40 Spielkarten und die Spielanleitung. Die Spielkarten sind in 4 Schwierigkeitsstufen unterteilt. Je nach Schwierigkeitsgrad weisen die Karten mehr oder weniger Löcher auf, durch die später die Baumstümpfe gesteckt werden müssen. Außerdem ist dort die Anfangslage der Baumstämme abgebildet. Ein grauer Aufbewahrungsbeutel ist ebenfalls dabei.

Die Spielregel gibt es sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch, Italienisch und Französisch. Die Spielregeln sind verständlich beschrieben und beinhalten kleine Bilder. Auf den letzen Seiten des Anleitungsheftes gibt es zudem die Lösungen zu den verschiedenen Aufgaben.

Spielmaterial Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen Schwierigkeitsstufen von 1 = ganz leicht bis 40 = ganz schwer

Spielziel
Ziel ist es, mit Hilfe der "schwimmenden" Baumstämme den Holzfäller trockenen Fußes von einer Flussseite zur anderen zu bewegen.

Spielvorbereitung
Je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad legt der Spieler zunächst eine Karte auf den Spielrahmen. Anschließend werden die Baumstümpfe in alle Löcher gesteckt. Danach kommen die passenden Baumstämme über die grau schattierten Zwischenräume. Als letztes wird der Holzfäller auf das Startfeld gestellt und das Grübeln kann beginnen.

Spielablauf
Der Holzfäller kann nur über Baumstämme laufen, die mit dem Baumstumpf verbunden sind auf dem er steht. Er darf nicht über das Wasser springen. Am Ende seiner Bewegung wird die Figur in den neuen Baumstumpf gesteckt.

Bei der Bewegung kann er aber jeweils einen Stamm mitnehmen, sofern dieser mit dem Stumpf verbunden ist auf dem er steht. Hierbei darf er ihn sowohl schwenken als auch über einen anderen Stamm tragen. Stämme müssen immer exakt zwischen die Baumstümpfe passen, dürfen nicht diagonal gelegt werden oder sich überkreuzen.

Erste Aufgabe: Die Baumstümpfe sind gesteckt Erste Aufgabe: Holzfäller und Baumstämmer sind ebenfalls vorhanden Erste Aufgabe: Der Holzfäller ist fast am Ziel
Letzte Aufgabe: Weitaus mehr Platz für Baumstümpfe Letzte Aufgabe: Und auch mehr Baumstämme Alles passt in den Beutel

 

Fazit
Das Spielmaterial ist in Ordnung. Sicher sind die Teile nicht unkaputtbar, aber einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf Teppichboden hat mein Spielrahmen ausgehalten. Das Material ist nicht bunt und auch als Erwachsener kann man sich durchaus damit sehen lassen.

Die Spielregeln sind einfach und verständlich geschrieben, einige Bilder verdeutlichen zudem den Text.

Gut finde ich, dass sich die Schwierigkeitsgrade der Aufgaben wirklich steigern. Von Aufgabe zu Aufgabe fällt das vielleicht nicht so auf, aber spätestens wenn einige Aufgaben ausgelassen werden merkt man es. Daher wird der Spieler unmerklich im logischen Denken trainiert. Und bei River Crossing außerdem auch in der Motorik.

Denn die mechanische Handhabung beim Aufgaben lösen ist kniffliger als bei Tilt oder Rush Hour. Es müssen erst die Baumstämme gelegt werden, danach wieder herausgenommen und an anderer Stelle platziert werden. Dabei kann es vorkommen, dass sich auch der Baumstumpf mit herausbewegt. Gleiches ist mir auch passiert, als ich den Holzfäller bewegen wollte. Und das fand ich dann doch ziemlich nervend. Denn eigentlich wollte ich mich dabei entspannen. Das aber war bei River Crossing leider nicht möglich.

Mit der Zeit tendiert man dazu, den Holzfäller gleich wegzulassen und die Balken "einfach so" zu legen.

Der Reiz, die einzelnen Aufgaben zu lösen, ist natürlich trotzdem vorhanden. Er sinkt aber deutlich, sobald man die beiliegenden 40 Aufgaben gelöst hat.

 

 

Vielen Dank an Griffiths Consulting und HCM Kinzel für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Spiel: River Crossing
Idee: Andrea Gilbert
Verlag: HCM Kinzel
Anzahl: 1 Spieler
Alter: ab 8 Jahre
Dauer: hängt vom Schwierigkeitsgrad der Aufgabe ab
Jahr: 2011
Preis: ca. 19,95 Euro (Stand 18.11.2011)

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