Uruk - Wiege der Zivilisation

Uruk - Wiege der ZivilisationEigentlich wollte ich schon längst etwas zu Uruk geschrieben haben, aber wie das so ist, erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Dabei hat Uruk diese Nichtbeachtung einfach nicht verdient.

Doch was ist Uruk überhaupt? 10.000 Jahre zivilisatorische Entwicklung im Zeitraffer. Die Spieler übernehmen ein Volk, machen Erfindungen, gründen Dörfer und Städte, erfreuen sich der Gunst der Götter und trotzen Katastrophen. Ein spielerischer Ritt durch die Zeiten. Wer seine Zivilisation am besten entwickelt, gewinnt das Spiel. So heißt es in der Spielregel.

Und nach mehreren Partien zu zweit muss ich sagen, es stimmt so.  Wie in Spielen dieser Art üblich, entwickelt man sich langsam weiter. Abhängig von dem Kartenglück tätigt man Erfindungen oder wird auch schon mal von den Göttern belohnt oder von Katastrophen heimgesucht. Es ist zwar “nur” ein Kartenspiel, aber man hat wirklich das Gefühl sich weiterzuentwickeln. Oder eben sein Volk. Allerdings wird nicht näher benannt welches Volk es speziell ist. Das bleibt der Phantasie des Spielers überlassen. Auf der Rückseite des Kartons findet man den Aufdruck: Sehr gut zu zweit spielbar. Und auch das stimmt. Es macht einfach Spaß. Man muss nicht viel aufbauen, benötigt nicht viel Platz, und es dauert auch nicht “ewig”

In der doch recht kleinen Schachtel verstecken sich viele Spielkarten, farbige Holzquader und eine Menge weißer Scheiben. Dazu kommt noch eine Spielregel und eine Aufstellung der Erfindungen und ihre Funktionen.

Okay, so weit so gut. Doch was soll man damit anfangen? Wie immer also erst einmal ein Blick in die Spielregel. Dort erfährt der geneigte Leser (also auch ich …), dass die weißen Scheiben Siedlungsteine genannt werden, und im Verlauf des Spiels dazu dienen, Dörfer oder Städte zu kennzeichnen. Und die Quader in den Farben rot, rosa, gelb und blau stellen die unterschiedlichen Ressourcen dar.

Jetzt bleiben noch die Spielkarten übrig. Es gibt 92 Erfindungskarten (ebenfalls in den Farben rot, rosa, gelb und blau). Diese werden auf dem Zusatzblatt näher erläutert. Dann gibt es noch 7 Götterkarten und 3 Katastrophenkarten. Die Erläuterung dieser Karten findet man in der Spielregel. Warum die Karten nicht generell alle in der Spielregel erscheinen, oder alle auf dem Extrablatt erklärt werden ist mir ein Rätsel. Aber es stört ja auch nicht wirklich beim Spiel. Dann gibt es noch 4 Epochenkarten, die quasi den Lauf der Zeit darstellen. Von der Steinzeit über die Kupferzeit und die Bronzezeit geht es bis zur Eisenzeit. Sehr hilfreich für den vergesslichen Spieler sind auch die 4 Übersichtskarten, von denen jeder Spieler eine bekommt. Auf diesen Karten steht nämlich, das man 3 Aktionen wählen kann. Und zwar – Karte nehmen – Erfindung machen – Ressource(n) nehmen – Handkarte(n) ausliegender Erfindung(en) gegen Ressource(n) tauschen – Siedlungsstein setzen – Kartenaktion ausführen. Die Spielregel werde ich hier nicht erläutern, der DDD-Verlag kann das auf seiner Website viel besser.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok